mo-chridhe

Februar 2010

Heute, der 15.02.2010, ist einer dieser Momente in denen ich mir manchmal wünschte ich könnte die Zeit zurück drehen. Aber dann wird einem bewußt, dass es nicht geht. Seit diesem einen Wochenende im letzten Jahr habe ich jeden Tag angst meinen geliebten Hund gehen lassen zu müssen.

Wir sind nun recht gut mit Herztabletten zurecht gekommen, aber es sind immer wieder Tage dabei an denen meine Lenny-Maus nur ganz langsam neben mir herläuft. Dann gehen wir ganz lansam eine kleine Runde und wieder zurück.

Dies sind immer wieder Augenblicke, an denen ich zweifle... daran zweifle, ob es richtig war einen Hund aufzunehmen. Nicht weil ich das alles nicht will oder wollte, nein..., weil es auch irgendwann heißt Abschied nehmen zu müssen. Die Zeit ist so schnell vergangen, dass man gar nicht weiß wie einem geschieht. Das einzige was mir wichtig ist ist, dass wir noch einige Zeit zusammen haben. Lenny ist mein Ruhe-Pol, meine Oase mein Retter.

Ich habe tatsächlich die letzten Monate ausschließlich mit der Angst gelebt, meinen geliebten Lenny zu verlieren.  Dadurch habe ich auch nur noch geheult, sobald ich alleine war... bin ins Wohnzimmer wenn es zu schlimm wurde und habe meine Maus geknuddelt. Ende Februar habe ich sogar Beruhigungsmittel verschrieben bekommen, weil ich nicht mehr in der Lage war an irgendetwas anderes zu denken.

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