mo-chridhe

Dezember 2009

Nun ist es fast drei Wochen her das Lenny so schlecht zurecht war. Im Großen und Ganzen ist er so gut wie genesen. Leider hat er aber immer noch Husten. Nicht mehr so heftig wie zuvor (auch etwas weniger als vor dieser ganzen Tortur) aber dieser verflixte Husten ist eben immer noch da.

Nächste Woche gehen wir erneut zum TA um abchecken zu lassen, ob sich da immer noch eine hartnäckige Infektion hinter verbirgt oder ggf. noch Würmer da sind. Morgen bekommt er die letzten Tabletten und übers Wochenende werden wir mal sehen.

Dadurch das er immer noch hustet wird der Racker auch noch geschont. Kleinere Pipirunden drehen wir momentan und auch erstmal alleine - ohne Gesa. Da Gesa, mein Herzblatt (Grrrrrr!), meint sich wie eine Furie aufzuführen wenn andere Hunde entgegen kommen und leider Lenny dann dazwischen hängt. Da habe ich nun kurzerhand beschlossen, sowohl für Lenny ist es gut alleine zu gehen mit mir, aber auch Gesa hat da einen Vorteil von. Meine gaaaaaaanze Aufmerksamkeit ist dann bei ihr. Und es klappt. Natürlich ist's schon etwas nervig zweimal jede Runde zu latschen. Andererseits habe ich ja so auch etwas "Sport" und ich bekomme mehr Bewegung (vielleicht klappt es ja je länger ich mir das so einrede, es irgendwann auch zu glauben, nee ist schon ok).

Nachdem der Check beim TA nun wieder nichts zufriedenstellendes erbracht hat, habe ich mich kurzerhand entschlossen in die Tierklinik Kaiserberg zu fahren. Ich hatte mit einem Arbeitskollegen über diese Ganzen Dinge gesprochen und er bestärkte mich in meiner Vermutung das es etwas mit dem Herzen sein könnte. Da die Tierklinik in Kaiserberg auf Herzprobleme spezialisiert ist schilderte ich per E-Mail meine Beobachtungen und das ich der Meinung bin es werden einfach immer wieder irgendwelche "Haarproben" bzw. Tests gemacht aber eine genaue Analyse gibt es bis jetzt nicht wirklich.... nach ein paar Stunden hatte ich einen Termin für ein Herzultraschall am 23. Dezember 2009.

Donnerstag, der 23.12.2009 in Kaiserberg. Mein Freund, Lenny und ich fuhren gegen Nachmittag da hin und hatten eine sehr nette Ärztin, die sich meinem "Dicken" annahm. Das Herzultraschall ergab ein ernüchterndes Ergebnis und ich kämpfte mit den Tränen. Die linke Herkammer war bereits so vergrößert, dass der Husten durch Wasseransammlungen in der Lunge herrührten. Die Pumpleistung war nicht mehr die Beste und man kann nicht sagen, ob es sich nun noch um einige Jahre oder nur noch um ein paar Monate handelt. Mir wurde jedoch an diesem Tag die Hoffnung genommen, dass ich meine Maus noch lange bei mir haben werde.

Ich weiß nicht, ob man so etwas mit einer Mutter vergleichen kann, die spürt das etwas mit ihrem Kind nicht stimmt. Aber so oder so ähnlich habe ich mich gefühlt. Mein Freund meinte das wird bestimmt noch besser, ich war bereits vorher skeptisch, aber nach dieser Diagnose am Boden zerschmettert. Und ich wußte das es ab jetzt nur noch eine Frage der Zeit ist, wann Lenny nicht mehr da sein wird.

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